FSV Kemnitz – VfB Zittau 3:1 (2:0)
Tore:
1:0 (31.)
2:0 (34.)
2:1 Holger Handschick (56., Foulelfmeter)
3:1 (68.)
Schiedsrichter: Andre Wende (Lohsa)
Zuschauer: 83 (davon 7 VfB-Fans)
Auswechslungen:
41. Minute: F. Papritz für T. Tresnak
46. Minute: E. Teuber für M. Wolf
80. Minute: M. Müller für V. Vydolob
Aufstellung VfB Zittau:
Dobrichovsky – Wolf, Asante-Boye, Netusil, Vollrath, Kahlich – Albert, Handschick, Tresnak – Vydolob, Jalloh
Kemnitz beendet die Erfolgsserie des VfB
Bei nasskaltem Wetter fanden dennoch über 80 Zuschauer den Weg auf den Sportplatz in Kemnitz. Der VfB Zittau musste erneut stark ersatzgeschwächt antreten und reiste mit einer personell angespannten Situation an.
Besonders erfreulich war dabei das Debüt von Vadym Vydolob, der erst wenige Tage zuvor seine Spielgenehmigung erhalten hatte. Trotz schwieriger Bedingungen zeigte der Neuzugang eine ordentliche Leistung und deutete sein Potenzial bereits an.
Trainer Robert Simon und sein Team mussten erneut improvisieren, doch die Mannschaft nahm die Herausforderung engagiert an.
Ausgeglichene Anfangsphase – Kemnitz schlägt eiskalt zu
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Große Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die erste gefährliche Aktion gehörte dem VfB: In der 15. Minute setzte Neuzugang Vydolob mit einem Distanzschuss ein erstes Ausrufezeichen, verfehlte das Tor jedoch deutlich.
Die Gastgeber blieben zunächst ebenfalls ungefährlich, nutzten dann aber ihre Chancen konsequent. Nach einem Ballverlust des VfB schaltete Kemnitz schnell um und erzielte mit wenigen Kontakten die Führung zum 1:0 (31.).
Nur drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag für die Gäste: Nach einer weiteren Unsicherheit in der Defensive erhöhte der FSV auf 2:0 (34.).
Der VfB versuchte noch vor der Pause zu antworten, doch ein Kopfball von Holger Handschick strich über das Tor (43.).
VfB kämpft sich zurück
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der VfB verbessert und konnte das Spiel offener gestalten. Die Gäste gewannen mehr Spielanteile und drängten auf den Anschlusstreffer.
In der 56. Minute entschied Schiedsrichter Andre Wende nach einem Foul an Samuel Asante-Boye auf Strafstoß für den VfB. Die Proteste der Gastgeber blieben erfolglos. Holger Handschick übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter kraftvoll unter die Latte zum 2:1.
Kurzzeitig keimte Hoffnung auf eine Wende auf, doch beinahe im direkten Gegenzug stellte Kemnitz den alten Abstand wieder her. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum fiel das 3:1 (68.).
Chancen bleiben ungenutzt
Trotz des erneuten Rückstands gab sich der VfB nicht auf. Besonders Luis Kahlich hatte mehrfach die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, scheiterte jedoch entweder am Torhüter oder verfehlte das Ziel knapp.
Auch Ersatztorhüter Elias Teuber, der im Feld eingesetzt wurde, hatte mit einem Distanzschuss Pech, als der Ball knapp über die Latte strich (69.).
Finn Papritz, der zuvor bereits bei der Spielgemeinschaft vier Treffer erzielt hatte, brachte noch einmal frischen Schwung ins Offensivspiel. Nach einem starken Solo fehlte jedoch die letzte Kraft im Abschluss (79.).
Die Schlussphase brachte dem VfB noch einige Standardsituationen, doch Kemnitz verteidigte den Vorsprung souverän bis zum Schlusspfiff.
Trainer lobt Moral der Mannschaft
Trotz der Niederlage zeigte sich Trainer Robert Simon zufrieden mit der Einstellung seines Teams:
„In Anbetracht der aktuellen Personalsituation haben wir als Trainerteam großen Respekt vor der Leistung der Mannschaft. Die vielen Verletzten kann man auf Dauer einfach nicht vollständig kompensieren.“
Damit endet die starke Serie des VfB, der jedoch kämpferisch erneut überzeugte.
Ausblick
Am kommenden Wochenende steht zunächst eine Pause aufgrund von Nachholspielen an. Danach wartet in der Weinau das Heimspiel gegen Spitzenreiter Weißwasser.
Bis dahin hofft der VfB auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler.
Gute Erholung und viel Erfolg für die kommenden Aufgaben! ⚽
Gez.: K. Dutschke


