Hattrick im Stadtderby geht an den VfB Zittau – Weinau-Kicker sind die Nummer 1 der Stadt!

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Hattrick im Stadtderby geht an den VfB Zittau – Weinau-Kicker sind die Nummer 1 der Stadt!

ESV Lok Zittau – VfB Zittau 2:4 (1:2)

Fan-Club-Bericht vom 3. Stadtderby am 11.10.2026, 14:00 Uhr, auf dem berüchtigten Kummersberg in Zittau

Torfolge:

  • 0:1 Vadym Vydolob (17.)
  • 1:1 H. Dietrich (39., Foulelfmeter)
  • 1:2 Vadym Vydolob (44.)
  • 1:3 Vadym Vydolob (76.)
  • 1:4 Jakub Frankiewicz (81.)
  • 2:4 H. Dietrich (89.)

Schiedsrichter: Sven Glöckner

Zuschauer: 466, davon rund 250 VfB-Fans

Gelbe Karten: Tobias Tresnak (VfB), Ladi Sorm (VfB-Bank)

Auswechslungen:

  • 46. Minute: Jakub Frankiewicz für T. L. Lemberg
    1. Minute: Adrian Franze für Tobias Tresnak
    1. Minute: Sarif Jalloh für K. Netušil
    1. Minute: L. Kahlich für Vadym Vydolob

Endlich war es wieder so weit: Stadtderby in Zittau!

Das große Derby in Zittau zog erneut die Massen an. Trotz des Regenwetters fanden sich 466 Zuschauer auf dem berüchtigten Kummersberg ein. Rund 250 Anhänger waren aus der Weinau angereist, um unseren VfB lautstark zu unterstützen. Alles war für eine faire Begegnung angerichtet – und um es vorwegzunehmen: Es blieb ruhig! Diese Atmosphäre übertrug sich erfreulicherweise auch auf das Spielfeld.

Keiner wollte zu früh ins offene Messer laufen, und die Anspannung war bei allen Spielern deutlich zu spüren. Doch die Weinau-Kicker zeigten von Beginn an die etwas feinere Klinge.

Zunächst hatten die Gastgeber eine erste Annäherung an das VfB-Tor. Ein Linksschuss ging jedoch vorbei, und auch die anschließende Ecke brachte nichts ein (2.). Danach übernahm der Gast aus der Weinau zunehmend das Heft des Handelns und kam zu guten Vorstößen.

K. Netušil machte auf der rechten Seite ein starkes Spiel. In der dritten Minute drang er in den Strafraum ein, bekam den Ball allerdings nicht richtig unter Kontrolle und verzog. Wenig später war Elias Teuber hellwach und kam vor einem Lok-Spieler an den Ball. Damit erstickte er eine sich anbahnende Chance der Gastgeber bereits im Keim – eine schöne Aktion (6.).

Auch Ille Asllani versuchte es mit einem Schuss, dem allerdings einige Zentimeter zum Tor fehlten (8.). Die Partie ging munter weiter. Die Gastgeber kämpften verbissen, konnten die gut aufspielenden VfB-Kicker aber nur selten ernsthaft in Bedrängnis bringen. Finn Papritz versuchte, K. Netušil in Szene zu setzen. Dessen Abschluss landete jedoch neben dem Tor (10.).

Vadim Vydolob schlägt erstmals zu!

Dann brachen endlich alle Dämme! In der 17. Minute war es der fleißige und flinke Vadym Vydolob, der völlig freistehend zur verdienten 0:1-Führung einschieben konnte. Jetzt waren auch die zahlreichen VfB-Fans hellwach und trieben unsere Mannschaft lautstark nach vorn.

Die Weinau-Kicker erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, konnten diese aber zunächst nicht in Tore ummünzen (27., 34. und 38.).

Dann folgte die wohl unglücklichste Szene der ersten Halbzeit: Elias Teuber spielte zunächst den Ball, ehe er von einem Lok-Spieler zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter, der weit vom Geschehen entfernt stand, entschied nach kurzer Verzögerung auf Elfmeter für Lok. Hendrich Dietrich ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich (39.). Zu diesem Zeitpunkt kam der Treffer doch etwas überraschend.

Die Mannschaft von Ladi Sorm schüttelte sich kurz und machte sich sofort wieder auf den Weg in die Lok-Hälfte. Gerade hatte die 44. Minute begonnen, da klingelte es erneut! Wieder war es Vadym Vydolob, der mit einem schönen Schuss ins lange Eck die 1:2-Halbzeitführung für den VfB erzielte.

Diese Führung war verdient, denn die Weinau-Kicker hatten bis dahin die bessere Spielanlage gezeigt. Der Tabellenletzte hielt die Partie mit großem Kampfgeist allerdings offen.

Zweite Halbzeit: Der VfB macht den Deckel drauf!

Zur zweiten Halbzeit brachte die Einwechslung von Jakub Frankiewicz für den groß gewachsenen T. L. Lemberg noch einmal zusätzlichen Schwung ins Spiel.

Die Gäste wollten für ihre mitgereisten Fans möglichst früh die Entscheidung herbeiführen. Dafür brauchte es allerdings noch eine gute halbe Stunde. Zuvor hatten Frankiewicz und Vydolob mehrere gute Gelegenheiten. Auch der später eingewechselte Sarif Jalloh kam allein vor dem Lok-Torhüter zum Abschluss, zeigte dabei aber etwas Nerven (51., 56., 71. und 72.).

Dann endlich das langersehnte 1:3! Der an diesem Tag kaum zu bremsende Vadym Vydolob traf in der 76. Minute zum dritten Mal und schnürte damit einen lupenreinen Hattrick! Mit seinem dritten Treffer des Tages erhöhte er sein Torkonto auf vier Saisontore. Und natürlich dürfen gern noch viele weitere dazukommen.

Herzlichen Glückwunsch, Vadym! Was für eine Leistung!

Mit dem dritten Treffer im Rücken ließ es sich gleich noch befreiter aufspielen. Auch Adrian Franze durfte sein Debüt in der ersten Männermannschaft feiern. Kurz darauf bot sich Finn Papritz eine gute Gelegenheit: Er ließ zwei Gegenspieler stehen, scheiterte mit seinem Schuss aber am Lok-Torhüter, der den Ball sicher festhielt (79.).

Auch Franze kam zu einer vielversprechenden Chance. Nach einem Konter lief er bis vor den Lok-Keeper, doch die Nerven flatterten bei seinem Abschluss noch etwas – die Möglichkeit zum 1:4 blieb ungenutzt (80.).

Doch nur wenig später war es so weit: Jakub „Kuba“ Frankiewicz erzielte das 1:4. Dabei half der Lok-Torhüter kräftig mit, denn er konnte den Ball nicht festhalten und ließ ihn ins Tor rollen (81.).

Damit war die Entscheidung gefallen! Die Gastgeber kamen in der zweiten Halbzeit kaum noch aus ihrer eigenen Hälfte heraus. Lediglich in der 60. Minute ergab sich für Lok eine gute Gelegenheit aus kurzer Distanz. Doch auch dieser Abschluss aus etwa drei Metern ging am Tor vorbei.

Kurz vor Schluss gelang Hendrich Dietrich mit seinem zweiten Treffer noch eine Ergebniskorrektur zum 2:4-Endstand (89.). Elias Teuber kam dabei nicht schnell genug nach unten.

Am verdienten Derbysieg des VfB änderte das natürlich nichts mehr!

Derbysieg – und die Nummer 1 in Zittau!

Dieses Stadtderby verlief insgesamt recht fair. Lediglich kleinere Nicklichkeiten sorgten dafür, dass Schiedsrichter Sven Glöckner die Spieler gelegentlich zur Ordnung rufen musste. Am Ende standen die Verwarnungen für Tobias Tresnak und Ladi Sorm auf der VfB-Seite zu Buche.

Das Wichtigste aber: Alles blieb friedlich! Und die VfB-Fans konnten mit einem breiten Lächeln im Gesicht den Heimweg antreten.

Damit geht auch im zweiten Jahr in Folge der dritte Stadtderby-Erfolg an unsere Weinau-Kicker! Der VfB hat erneut bewiesen, wer in Zittau die Nummer 1 ist.

Herzlichen Glückwunsch, Männer! Ihr habt es euch verdient. Weiter so!

Vorschau: Nächstes Duell in Lawalde

Schon am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel an. Im Viertelfinale des Kreispokals 2026/27 trifft der VfB erneut auf die TSG Lawalde.

Hoffen wir, dass alle Spieler gesund bleiben oder bis dahin wieder fit werden, damit wir die nächste Aufgabe mit voller Kraft angehen können. Jetzt gilt es, den Bock gegen die TSG Lawalde umzustoßen!

Viel Erfolg, Männer! Kämpfen und siegen – der Fan-Club steht hinter euch!

Gez. K. Dutschke