NFV Gelb-Weiß Görlitz – VfB Zittau 2:0 (2:0)
Tore
1:0 (30.)
2:0 (32.)
Spielinformationen
Schiedsrichter: Steffen Ott
Zuschauer: 113 (davon 10 VfB-Fans)
Gelbe Karte: Erik Zuiev
Auswechslungen
-
- Minute: Sarif Jalloh für Erik Zuiev
-
- Minute: Filip Netusil für Louis Kahlich
Aufstellung VfB Zittau
Elias Teuber
Louis Kahlich, Erik Zuiev
Tim-Luca Lemberg, Tobias Tresnak, Matej Werner
K. Netusil, Moritz Keller, Finn Papritz
Illir Asllani, Andre Cerwinka
In Görlitz bleibt der VfB weiter ohne Punktgewinn
Eine Woche nach dem überzeugenden 6:1-Pokalsieg an gleicher Stelle musste der VfB Zittau im Punktspiel einen Rückschlag hinnehmen. Beim NFV Gelb-Weiß Görlitz unterlagen die Weinau-Kicker mit 0:2 und blieben damit auch im vierten Jahr in Folge ohne Auswärtspunkte in Görlitz.
Trainer Ladi Sorm musste erneut auf mehrere wichtige Spieler verzichten. Neben Holger Handschick, Hermann Kunath, Jakub Frankiewicz und David Thömmes fehlten weitere Alternativen. Erfreulich war hingegen die Rückkehr von Tillmann Hauser, der nach langer Pause wieder zum Kader gehörte.
Vor dem Spiel war die Marschroute klar: Defensiv stabil stehen und möglichst lange die Null halten. Gegen engagierte Gastgeber gelang dies zunächst auch.
Gute Anfangsphase, aber Görlitz nutzt seine Chancen
Die erste gefährliche Aktion gehörte den Gästen. Finn Papritz setzte sich bereits in der 3. Minute stark über die linke Seite durch, scheiterte jedoch am Görlitzer Torhüter.
Die Gastgeber bestimmten zwar über weite Strecken das Spielgeschehen, konnten daraus zunächst jedoch kaum klare Torchancen entwickeln. Ein Distanzschuss stellte Elias Teuber vor keine größeren Probleme (7.).
Auch der VfB blieb offensiv präsent. Illir Asllani verfehlte das Tor nur knapp, während ein Freistoß von Finn Papritz nach einem Foulspiel der Görlitzer ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Mit zunehmender Spielzeit übernahm der NFV jedoch immer mehr die Kontrolle. Innerhalb von nur zwei Minuten entschieden die Gastgeber die Partie vorerst für sich: In der 30. und 32. Minute nutzten sie ihre Chancen konsequent und trafen jeweils mit flachen Abschlüssen zur 2:0-Führung.
Aus Sicht des VfB fiel der Pausenrückstand etwas zu hoch aus. Görlitz hatte aus seinen ersten wirklich gefährlichen Aktionen Kapital geschlagen, während die Gäste ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen.
VfB kämpft, bleibt aber ohne Torerfolg
Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfB, das Spiel wieder an sich zu reißen. Zunächst musste die Mannschaft jedoch eine brenzlige Situation überstehen: Nach einem Missverständnis in der Defensive rettete Erik Zuiev in letzter Sekunde auf der Torlinie für den bereits geschlagenen Elias Teuber (53.).
In der Folge verlagerte sich das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeber. Der VfB zeigte Einsatz, erspielte sich Feldvorteile und drängte auf den Anschlusstreffer. Allerdings unterbrachen zahlreiche kleine Fouls und Nickligkeiten immer wieder den Spielfluss.
Auch Görlitz blieb gefährlich und setzte vereinzelt Nadelstiche. Drei weitere Abschlüsse der Gastgeber wurden entweder ungenau ausgeführt oder von Teuber sicher entschärft (71., 73., 83.).
In der Schlussphase gehörte das Spiel klar den Gästen. Die beste Gelegenheit hatte Illir Asllani, der zunächst knapp verzog und wenig später am stark reagierenden Görlitzer Schlussmann scheiterte (84., 88.).
Trotz aller Bemühungen gelang dem VfB kein Treffer mehr, sodass die erste Saisonniederlage nach 90 Minuten besiegelt war.
Blick nach vorn: Derby auf dem Kummersberg
Auch wenn die Enttäuschung nach dem Abpfiff groß war, gilt es nun, den Fokus schnell wieder nach vorne zu richten. Bereits am kommenden Wochenende wartet das nächste Highlight: das Stadtderby beim ESV Lok Zittau auf dem Kummersberg.
Die Gastgeber warten in dieser Saison noch auf die ersten Punkte, doch ein Derby schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten. Der VfB wird alles daran setzen, die Niederlage in Görlitz vergessen zu machen und den dritten Derbysieg in Folge einzufahren.
Auf geht’s, Jungs – Derbyzeit!
gez.: K. Dutschke


