Erkämpfter Punkt nach 2-Tore-Rückstand

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Erkämpfter Punkt nach 2-Tore-Rückstand

Fan-Club-Bericht vom Spiel in See am 6. September 2026

Seer Wölfe FC – VfB Zittau 2:2 (2:1)

Torfolge:

  • 1:0 Andreas Wanacki (13.)
  • 2:0 (43., Elfmeter)
  • 2:1 Andre Cerwinka (45.+4)
  • 2:2 Finn Papritz (84.)

Schiedsrichter: Jonathan Gröschke
Zuschauer: 150 (davon 10 VfB-Fans)

Gelbe Karten: Ilir Asllani, Holger Handschick

Auswechslungen:

  • 46. Minute: Erik Zuiev für Jakub Frankiewicz

    1. Minute: Moritz Keller für Andre Cerwinka

    1. Minute: Hermann Kunath für Tobias Tresnak

    1. Minute: Sarif Jalloh für Hermann Kunath (Verletzung)

    1. Minute: Louis Kahlich für Tim Luca Lemberg

Aufstellung:
Dobrichovsky – Werner, Vollrath, Handschick, Lemberg – Cerwinka, Tresnak, Asllani, Papritz – Vydolob, Frankiewicz

VfB nimmt verdient einen Punkt mit nach Hause!

Diesmal ging es früh raus: Bereits um 10:30 Uhr war Anstoß bei den Seer Wölfen. Die Begegnung hatte von Beginn an Spitzenspielcharakter. Der VfB, der mit zwei Siegen im Pokal und in der Punktspielserie in die neue Saison gestartet war, wollte auch in See ungeschlagen bleiben.

Trainer Ladi Sorm machte in seiner Mannschaftsansprache deutlich, worauf es ankommen würde: 100 Prozent Einsatz in der Abwehr, nach erfolgreichen Angriffsaktionen sofort den Torabschluss suchen und ordentlich dagegenhalten.

Mit diesen Vorgaben ging die Mannschaft ins Spiel.

See geht überraschend in Führung

Eine lange Abtastphase gab es nicht. Bereits in der 7. Minute hatten beide Mannschaften ihre erste Gelegenheit. Auf Seiten der Gastgeber trat Kapitän Jonas Paul einen Freistoß, doch VfB-Schlussmann Mirek Dobrichovsky war mit beiden Fäusten zur Stelle und klärte die Situation. Im direkten Gegenzug versuchten es die Zittauer mit einem Distanzschuss, der allerdings über das Tor ging.

Die Gastgeber kamen anschließend etwas besser ins Spiel und hatten nach einem Nachschuss eine weitere Möglichkeit, scheiterten aber erneut an Dobrichovsky (9.).

In der 13. Minute fiel dann überraschend die Führung für See. Andreas Wanacki traf mit einem Linksschuss in die lange Torecke. Für den Zittauer Schlussmann war dabei nichts zu machen – 1:0.

Nur zwei Minuten später folgte ein weiterer Nachschuss der Gastgeber, der jedoch über das Tor ging (15.).

Der VfB fand nun besser ins Spiel und versuchte seinerseits, den Seer Torhüter mit Distanzschüssen zu beschäftigen. Finn Papritz setzte einen Abschluss knapp über die Latte (16.). In der Folge erspielten sich die Zittauer mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen (23., 25., 30.).

In der 42. Minute musste Dobrichovsky bei einer gefährlichen Hereingabe der Gastgeber erneut eingreifen und klärte mit den Fäusten.

Elfmeter bringt See das 2:0 – Cerwinka verkürzt

Kurz darauf kam es zu einer strittigen Szene im Zittauer Strafraum. Holger Handschick nahm den Ellenbogen etwas zu hoch und traf dabei einen Gegenspieler. Die Frage stand im Raum: Rote Karte oder Elfmeter?

Am Ende blieb es bei der Entscheidung auf Strafstoß. Der Elfmeter wurde verwandelt und See erhöhte auf 2:0 (43.).

Doch der VfB gab sich nicht geschlagen. In der fünfminütigen Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang der wichtige Anschlusstreffer: Neuzugang Andre Cerwinka stand aus kurzer Distanz goldrichtig und schoss den Ball unter die Latte – 2:1 (45.+4).

Damit war zur Pause wieder alles offen.

VfB übernimmt nach der Pause das Kommando

Die zweite Halbzeit gehörte dann weitgehend dem VfB. Die Gastgeber kamen kaum noch über die Mittellinie. Was dennoch in Richtung Zittauer Tor kam, wurde von der gut organisierten Defensive um Holger Handschick sicher geklärt (52., 68.).

Die Zittauer hatten nun deutliche spielerische Vorteile und erspielten sich immer wieder gute Möglichkeiten. Lediglich der letzte Abschluss wollte zunächst noch nicht gelingen.

Nach einem Freistoß von Robert Vollrath, der allerdings deutlich über das Tor ging, gab es weitere gute Möglichkeiten. Moritz Keller setzte einen Kopfball zu schwach, um den Seer Schlussmann zu überwinden, und auch ein Freistoß von Finn Papritz landete über dem Tor (73., 78.).

Der VfB ließ jedoch nicht locker.

Papritz erzielt den verdienten Ausgleich

In der 84. Minute war es endlich soweit: Finn Papritz nahm ein Zuspiel aus dem Mittelfeld auf und versenkte den Ball souverän in der rechten Torecke zum 2:2-Ausgleich.

Der längst fällige Treffer war damit endlich gefallen – und der VfB hatte sich für eine starke zweite Halbzeit belohnt.

In der Schlussphase verteidigte die Mannschaft konzentriert und brachte den Punkt sicher über die Zeit.

Endstand: Seer Wölfe FC – VfB Zittau 2:2.

Fazit

Der VfB nimmt einen verdienten Punkt aus See mit nach Hause. Nach dem 0:2-Rückstand zeigte die Mannschaft große Moral und übernahm insbesondere in der zweiten Halbzeit immer mehr die Kontrolle über das Spiel.

Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Dennoch kann die Mannschaft auf dieser Leistung aufbauen.

Glückwunsch, Jungs – weiter so!

Am kommenden Samstag wartet bereits das nächste Spitzenspiel auf den VfB: Der amtierende KOL-Meister des Vorjahres, der SV Neueibau, kommt ins Weinau-Stadion.

Neueibau konnte die Meisterschaft in der vergangenen Saison überraschend gewinnen, nachdem der bis dahin lange führende VfB Weißwasser am letzten Spieltag zu Hause mit 1:4 unterlag und dadurch den Titel noch aus der Hand gab.

Anstoß ist am Samstag um 14:00 Uhr.

Wir hoffen auf eine gute Zuschauerzahl und freuen uns auf ein weiteres echtes Spitzenspiel im Weinau-Stadion.

Viel Erfolg, Jungs – wir bleiben euch treu!

Nachtrag zur ersten Halbzeit

Schiedsrichter Gröschke verweigerte dem VfB in der ersten Halbzeit zudem einen aus unserer Sicht fälligen Strafstoß, nachdem im Strafraum ein Foulspiel vorlag.

gez. K. Dutschke