VfB Zittau – SV Gebelzig 1923 4:1 (2:0)
Torfolge:
- 1:0 Vadym Vydolob (11.)
- 2:0 Matej Werner (37.)
- 3:0 Robert Barannikov (57., Elfmeter)
- 4:0 Jakub Frankiewicz (82.)
- 4:1 Armin Ritter (90.+2)
Schiedsrichter: Erik Kaplan
Zuschauer: 86
Gelbe Karten: Co-Trainer Lars Schmidt, Robert Vollrath
Gelb-Rote Karte: Krystof Netusil (60.)
Auswechslungen:
- 46. Minute: Robert Barannikov für David Thömmes
- Minute: Jakub Frankiewicz für Hermann Kunath
- Minute: Sarif Jalloh für Vadym Vydolob
- Minute: S. Mrijaj für I. Asllani
Aufstellung:
Dario Weber – Thömmes, Lemberg, Zuiev – Werner, Vollrath, Asllani, Cerwinka, Kunath – Vydolob, K. Netusil
Gelungener Start in die neue KOL-Saison
Mit einem deutlichen 4:1-Erfolg gegen den SV Gebelzig 1923 ist der VfB Zittau erfolgreich in die neue Kreisoberliga-Saison gestartet.
Gleichzeitig begann mit diesem Spiel eine neue Ära an der Seitenlinie. Nach dem Abschied von Robert Simon, der seinen Trainerposten aus beruflichen Gründen aufgeben musste, übernimmt mit Ladi Sorm ein bekanntes Gesicht wieder das Amt des Cheftrainers.
Robert Simon erklärte zu seinem Abschied, dass ihm die Entscheidung keineswegs leichtgefallen sei. Sein neuer Beruf bringe jedoch Wochenenddienste mit sich, sodass er die Trainerposition leider nicht weiter ausüben könne. Ganz verabschieden wolle er sich vom VfB aber nicht und werde, soweit es seine Zeit erlaubt, auch künftig bei den Heimspielen dabei sein.
Mannschaft und Vorstand bedankten sich sowohl bei Robert Simon als auch bei Ladi Sorm mit einem schönen Geschenk und einem großen Mannschaftsbild.
Für die beiden neuen Co-Trainer Marcel Müller und Lars Schmidt war es ebenfalls der erste Pflichtspieleinsatz im neuen Team. Lars Schmidt sammelte dabei gleich seine erste Gelbe Karte – ein durchaus bemerkenswerter Einstand.
VfB übernimmt früh das Kommando
Nach einer kurzen Abtastphase übernahm der VfB zunehmend die Kontrolle über die Partie. Den ersten Abschluss gab Neuzugang I. Asllani ab, der das Tor noch verfehlte (7.).
Nur zwei Minuten später musste der Gebelziger Schlussmann bei einer Ecke von Robert Vollrath erstmals ernsthaft eingreifen und pflückte die Hereingabe sicher aus der Luft.
In der 11. Minute war er dann jedoch machtlos: Nach einer schönen Kombination legte David Thömmes den Ball auf Vadym Vydolob ab. Dieser blieb vor dem Tor cool und schob das Leder ins rechte untere Eck zum 1:0. Der Torhüter war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern.
Die Gäste versuchten anschließend vor allem über Distanzschüsse zum Erfolg zu kommen. Doch VfB-Torhüter Dario Weber zeigte eine starke Leistung und entschärfte mehrere Abschlüsse souverän.
Auch offensiv blieb Zittau gefährlich. Hermann Kunath, der nach längerer Pause wieder auf dem Platz stand, versuchte sich aus der Distanz, verfehlte das Ziel jedoch knapp (17.).
Werner erhöht kurz vor der Pause
Der VfB erspielte sich nun ein deutliches Übergewicht, leistete sich allerdings immer wieder ungenaue Zuspiele im letzten Drittel.
Acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff fiel dann das längst fällige 2:0. Neuzugang Matej Werner stand nach einer gelungenen Aktion goldrichtig und musste den Ball nur noch ins verwaiste Gebelziger Tor einschieben (37.).
Kurz darauf hatte Asllani die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen, setzte seinen Rechtsschuss jedoch neben das Tor (39.).
So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.
Barannikov trifft vom Punkt
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst etwas. Krystof Netusil versuchte sich zweimal aus der Distanz, blieb mit seinen Abschlüssen jedoch erfolglos (47., 54.).
In der 57. Minute sorgte dann Robert Barannikov für das nächste Highlight. Der Angreifer, der in der vergangenen Saison 15 Treffer erzielt hatte, wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß übernahm er selbst und verwandelte sicher zum 3:0.
Kurz darauf musste der VfB allerdings einen Rückschlag verkraften. Krystof Netusil sah zunächst wegen Ballwegschlagens die Gelbe Karte und erhielt anschließend aufgrund weiterer Äußerungen die Gelb-Rote Karte. Damit musste der VfB ab der 60. Minute in Unterzahl weiterspielen.
Frankiewicz meldet sich eindrucksvoll zurück
Trotz Unterzahl blieb der VfB gefährlich. Sarif Jalloh setzte sich auf der linken Seite stark durch und zog allein auf das Gästetor zu. Sein Abschluss wurde jedoch vom Gebelziger Schlussmann pariert (65.).
Nur wenig später gab es Grund zur Freude: Nach langer Verletzungspause feierte Jakub Frankiewicz sein Comeback. Der Torjäger fügte sich sofort wieder nahtlos in die Mannschaft ein. Bei seinem ersten Distanzschuss fehlten allerdings noch einige Zentimeter (67.).
Auch Jalloh bekam wenig später seine zweite große Gelegenheit, scheiterte jedoch erneut am Torhüter (79.).
Frankiewicz setzt den Schlusspunkt
In der 82. Minute fiel schließlich das 4:0. Erik Zuiev zog ab, der Gebelziger Torhüter konnte den Ball nur abprallen lassen – und Jakub Frankiewicz war zur Stelle. Der Rückkehrer hämmerte den Nachschuss unter die Querlatte und krönte sein Comeback mit einem Treffer.
Damit schien die Partie endgültig entschieden.
In der Nachspielzeit bekamen die Gäste allerdings noch einen Strafstoß zugesprochen. Dario Weber zeigte einmal mehr seine Klasse und parierte den Elfmeter. Gegen den anschließenden Nachschuss von Armin Ritter war der VfB-Keeper jedoch machtlos.
So fiel in der 92. Minute noch der Ehrentreffer zum 4:1.
Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Erik Kaplan die Partie ab.
Fazit
Der VfB Zittau feiert einen verdienten 4:1-Heimerfolg und startet damit erfolgreich in die neue Kreisoberliga-Saison.
Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft eine überzeugende Leistung. Auch nach dem Platzverweis blieb der VfB gefährlich und ließ sich den verdienten Auftaktsieg nicht mehr nehmen.
Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre am Ende sogar ein noch höherer Erfolg möglich gewesen.
Besonders erfreulich: Neben den Neuzugängen Matej Werner und I. Asllani konnte auch Rückkehrer Jakub Frankiewicz direkt wieder auf sich aufmerksam machen.
Jetzt wartet der Kreispokal
Bereits am kommenden Samstag steht die zweite Runde des Kreispokals auf dem Programm. Der VfB reist ins rund 15 Kilometer entfernte Hainewalde und trifft dort erstmals auf die TSG Hainewalde.
Die Gastgeber haben einen starken Saisonstart hingelegt und konnten ihre ersten beiden Pflichtspiele deutlich gewinnen: 7:1 im Pokal und 5:1 in der Kreisliga.
Es wartet also keine leichte Aufgabe auf unsere Mannschaft. Aber wie heißt es so schön: Im Pokal geht jedes Spiel bei null los!
In der Kreisoberliga geht es anschließend erst in 14 Tagen weiter. Dann wartet mit den Seer Wölfen ein weiterer Favorit auf den VfB. Anstoß ist am Sonntag bereits um 10:30 Uhr.
Bis dahin heißt es: volle Konzentration auf den Pokal!
Viel Erfolg, Jungs – wir werden dabei sein!
FORZA VfB!
gez. K. Dutschke


