Auswärtssieg in Gebelzig: VfB Zittau überzeugt mit 3:0-Erfolg

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Auswärtssieg in Gebelzig: VfB Zittau überzeugt mit 3:0-Erfolg

SV Gebelzig 1923 – VfB Zittau 0:3 (0:2)

Tore:
0:1 Finn Papritz (2.)
0:2 Enrico Neumann (7.)
0:3 Finn Papritz (84.)

Schiedsrichter: D. Jentzsch (Dürrhennersdorf)
Zuschauer: 60 (darunter 10 VfB-Fans)
Gelbe Karten: Holger Handschick, Samuel-Asante Boye, Robert Barannikov

Wechsel:
49. Minute: Tim Luca Lemberg für Filip Netusil (Leistenbeschwerden)
71. Minute: M. Wolf für Enrico Neumann

Aufstellung:
Dobrichovsky – Netusil, Handschick, Kahlich, Vollrath – Asante-Boye, Papritz – Barannikov – Jalloh, Thömmes – Neumann


Frühe Tore ebnen den Weg

Am 20. Spieltag reiste die Elf von Trainer Robert Simon zum SV Gebelzig – weiterhin ohne die verletzten Frankiewicz sowie den gesperrten Tresnak. Die taktische Marschroute war klar: Den Gastgeber kommen lassen und über schnelle Umschaltmomente zum Erfolg gelangen.

Doch es kam anders – und besser: Bereits in der 2. Minute fasste sich Finn Papritz aus rund 30 Metern ein Herz und traf sehenswert zur frühen Führung ins untere Eck. Der perfekte Start für den VfB. Nur fünf Minuten später legte Enrico Neumann nach. Nach starkem Einsatz eroberte er den Ball, verschaffte sich Platz und schob souverän zum 0:2 ein (7.).

Mit der frühen Führung im Rücken kontrollierten die Gäste aus dem Dreiländereck das Spielgeschehen weitgehend souverän.

Defensive Stabilität und verpasste Vorentscheidung

Der SV Gebelzig bemühte sich um den Anschluss, biss sich jedoch immer wieder an der stabilen VfB-Defensive die Zähne aus. Schlussmann Mirek Dobrichovsky präsentierte sich in starker Form und entschärfte mehrere Aktionen sicher.

Auf der anderen Seite hatte der VfB Chancen, die Führung weiter auszubauen. Papritz scheiterte aus spitzem Winkel am Torhüter (9.), und eine präzise Flanke von Neumann konnte Thömmes per Kopf nicht im Tor unterbringen (21.).

Die Gastgeber kamen vor der Pause zu Standardsituationen, doch Dobrichovsky reagierte aufmerksam und klärte ebenso sicher wie seine Vorderleute – unter anderem Handschick, der einen gefährlichen Ball resolut entschärfte (30.). So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeit.

Gebelzig drückt – VfB bleibt effizient

Kurz nach Wiederbeginn musste Filip Netusil verletzungsbedingt vom Platz, für ihn kam Tim Luca Lemberg, der sich nahtlos einfügte. Gebelzig erhöhte nun den Druck und verlagerte das Spiel zunehmend in die Hälfte des VfB. Die Zittauer Defensive hielt jedoch stand, auch dank eines weiterhin starken Keepers Dobrichovsky.

Offensiv blieb der VfB gefährlich: Asante-Boye verzog aus der Distanz (52.), während Neumann gleich mehrfach den dritten Treffer auf dem Fuß hatte, jedoch entweder am Torhüter scheiterte oder das Ziel verfehlte (53., 54., 56., 61., 69.).

Papritz macht den Deckel drauf

In der Schlussphase sorgte schließlich erneut Finn Papritz für die Entscheidung. Nach einem Ballgewinn zog er in die Mitte und vollendete souverän zum 0:3 (84.).

Die Gastgeber gaben sich dennoch nicht auf und drängten zumindest auf den Ehrentreffer. Doch Dobrichovsky zeigte weiterhin eine starke Leistung und verhinderte mit mehreren Paraden den Gegentreffer. Als er in der 85. Minute bereits geschlagen war, rettete Asante-Boye auf der Linie.

Den Schlusspunkt hätte beinahe erneut Papritz gesetzt, doch nach Vorarbeit von Jalloh verfehlte sein Abschluss knapp das Tor (88.).

Fazit und Ausblick

Der VfB Zittau nimmt hochverdient drei Punkte aus Gebelzig mit und festigt vorerst den dritten Tabellenplatz. Eine konzentrierte Mannschaftsleistung, frühe Tore und ein sicherer Rückhalt im Tor waren die entscheidenden Faktoren.

Am kommenden Wochenende wartet mit dem FV Eintracht Niesky II ein unangenehmer Gegner. Ziel ist klar: der nächste Heimsieg.

Auf geht’s, Männer – nächste Woche zählen wieder drei Punkte!


gez. K. Dutschke