Punktgewinn nach starker Aufholjagd in Schleife
SV Lok Schleife – VfB Zittau 2:2 (2:0)
Tore:
1:0 (25.)
2:0 (30.)
2:1 Jakub Frankiewicz (68.)
2:2 Robert Barannikov (88.)
Schiedsrichter: Maik Ruprecht (Neschwitz)
Zuschauer: 97 (davon 3 VfB-Fans)
Rote Karte: Erik Zuiev (90.+3, grobes Foulspiel)
Auswechslungen:
46. Minute: J. Jalloh für L. Kahlich
56. Minute: P. Maretschek für R. Vollrath
Aufstellung VfB Zittau:
Teuber – Lemberg, Netusil, Zuiev – Handschick, Tresnak – Kahlich, Barannikov, Papritz, Vollrath – Frankiewicz
Aufholjagd nur mit einem Punkt belohnt
Nach zwei Spielabsagen ging es für den VfB Zittau endlich wieder nach Schleife – ein bekannt unangenehmes Pflaster. Entsprechend gewarnt ging die Mannschaft von Trainer Robert Simon in die Partie, mit dem klaren Ziel, die drei Punkte aus der Fremde mitzunehmen.
Gute Anfangsphase ohne Ertrag
Der VfB begann konzentriert und erspielte sich früh mehrere gute Möglichkeiten. Bereits in der 7. Minute setzte Robert Barannikov Jakub Frankiewicz in Szene, doch der Torhüter war zur Stelle. Kurz darauf verpasste Finn Papritz nach Vorlage von Barannikov das Tor knapp (8.), ehe ein Distanzschuss von Frankiewicz keine Probleme bereitete (12.).
Doch mit zunehmender Spielzeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel. In der 25. Minute nutzten sie eine Unsicherheit im Zittauer Strafraum zur Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Schleife mit einem platzierten Schuss auf 2:0 (30.).
Bis zur Pause hatte der VfB zwar mehrere Chancen durch Papritz, Frankiewicz und Kahlich, doch es fehlte die nötige Präzision im Abschluss. So ging es mit einem Rückstand in die Kabine.
Deutliche Steigerung nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der VfB deutlich verbessert und übernahm klar die Kontrolle. Mit hohem Ballbesitz und viel Druck erspielten sich die Gäste zahlreiche Chancen.
Die erste große Möglichkeit hatte Jakub Frankiewicz, dessen Kopfball von Maretschek per spektakulärem Fallrückzieher weiterverarbeitet wurde – allerdings knapp am Tor vorbei (65.). Kurz darauf verfehlte auch ein Kopfball von Tresnak das Ziel (67.).
In der 68. Minute war es dann soweit: Jakub Frankiewicz traf mit einem präzisen Linksschuss ins lange Eck zum verdienten Anschlusstreffer.
Der VfB drängte weiter auf den Ausgleich, während die Gastgeber zunehmend unter Druck gerieten. Weitere Chancen durch Handschick (74.), Jalloh (76.) und Tresnak (84.) blieben zunächst ungenutzt.
Später Ausgleich und turbulente Schlussphase
In der 88. Minute belohnte sich der VfB schließlich für seinen Aufwand: Robert Barannikov setzte sich durch und schob den Ball zum umjubelten 2:2 ins Netz.
In der Nachspielzeit wurde es noch einmal hektisch. Zunächst rettete Torhüter Elias Teuber mit einer starken Fußabwehr den Punkt (90.+4), ehe Erik Zuiev nach einem groben Foulspiel die Rote Karte sah (90.+3).
Kurz darauf beendete Schiedsrichter Ruprecht die Partie.
Fazit und Ausblick
Nach schwacher erster Halbzeit zeigte der VfB eine starke Reaktion und verdiente sich den Punkt durch eine engagierte zweite Hälfte. Dennoch bleibt das Gefühl, dass hier auch ein Sieg möglich gewesen wäre.
Nach der Osterpause geht es für den VfB am 11. April in der Weinau gegen den Holtendorfer SV weiter, der zuletzt mit einem Überraschungssieg auf sich aufmerksam machte.
Frohe Ostern und bis bald in der Weinau!
Gez.: K. Dutschke


