SEER Wölfe FC – VfB Zittau 0:0
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Robert Heinrich (Bautzen)
Zuschauer: 170 (davon 15 VfB-Fans)
Gelbe Karten: Erik Zuiev, Holger Handschick
Auswechslungen:
58. Minute: Jalloh für Kahlich
87. Minute: Albert für Vollrath
Aufstellung VfB Zittau:
Dobrichovsky – Vollrath, Maretschek, Handschick, Zuiev – Netusil, Kahlich, Tresnak, Papritz – Barannikov, Frankiewicz
Gerechte Punkteteilung in See
Früh am Sonntagmorgen machte sich der VfB auf den Weg zu den „Wölfen“ nach See. Nach dem überzeugenden Auftritt in Ostritz rechnete sich die Mannschaft von Trainer Robert Simon durchaus Chancen aus, beim favorisierten Gastgeber etwas Zählbares mitzunehmen.
Rund eine Stunde vor Spielbeginn traf das Team in See ein, wurde freundlich empfangen und bereitete sich anschließend konzentriert auf die Partie vor. Trainer Robert Simon gab seiner Mannschaft eine klare Marschroute mit auf den Weg: „Wir brauchen keine Angst zu haben. Wenn wir so engagiert auftreten wie zuletzt in Ostritz und aus einer sicheren Abwehr heraus unsere Spitzen Jakub und Robert einsetzen, können wir hier etwas mitnehmen.“
Schiedsrichter Robert Heinrich aus Bautzen leitete die Begegnung umsichtig.
VfB mit der besseren ersten Halbzeit
Die erste Halbzeit gehörte überwiegend den Gästen aus Zittau. Der VfB ließ den Ball gut laufen und versuchte immer wieder, seine Stürmer in Szene zu setzen. Allerdings fehlte in den entscheidenden Momenten die letzte Genauigkeit.
Die erste Gelegenheit hatte Jakub Frankiewicz, dessen Kopfball in der 13. Minute über das Tor ging. Nur zwei Minuten später setzte Robert Barannikov nach einem guten Zuspiel von Finn Papritz den Ball ans Außennetz (15.).
Auch die Gastgeber kamen zu ihrer ersten Möglichkeit: Nach einer Flanke kam ein Seerer Spieler frei zum Kopfball, doch VfB-Torhüter Mirek Dobrichovsky reagierte stark und verhinderte den Rückstand (22.).
Die größte Chance der ersten Hälfte hatte Barannikov in der 26. Minute. Nach einem präzisen Pass von Papritz lief er allein auf das Tor zu, doch dem Abschluss fehlte die letzte Kraft – der Torhüter der Gastgeber konnte im letzten Moment klären. Kurz darauf setzte Tobias Tresnak einen Direktschuss neben das Tor (27.), ehe er in der 30. Minute mit einem Fernschuss erneut für Gefahr sorgte, der jedoch über den Kasten ging.
Auch See versuchte es mehrfach über Standardsituationen, doch Dobrichovsky blieb aufmerksam. Kurz vor der Pause hatte Finn Papritz noch eine gute Möglichkeit, sein Schuss strich jedoch über die Latte (42.). So ging es nach zwei Minuten Nachspielzeit torlos in die Halbzeit.
Mehr Druck der Gastgeber nach der Pause
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber den Druck und suchten die frühe Entscheidung. Doch die VfB-Abwehr um Kapitän Holger Handschick stand sicher und ließ nur wenige klare Chancen zu.
In der 54. Minute vergab ein Seerer Angreifer aus aussichtsreicher Position und setzte den Ball über das Tor. Zwei Minuten später strich ein weiterer Abschluss der Gastgeber ebenfalls über den Kasten (56.). Immer wieder scheiterten die Angriffe der Wölfe am gut reagierenden VfB-Torhüter Dobrichovsky.
Auch der VfB kam noch einmal gefährlich vor das Tor: Ein Drehschuss von Finn Papritz wurde vom Torhüter der Gastgeber aus der Ecke gefischt (61.). In der Folge versuchten die Gastgeber mehrfach, im Strafraum einen Elfmeter herauszuholen – doch Schiedsrichter Heinrich ließ sich davon nicht beeindrucken.
Die größte Möglichkeit der Schlussphase hatte Jakub Frankiewicz in der 84. Minute, doch sein Abschluss wurde sichere Beute des Seerer Torhüters. Den letzten gefährlichen Angriff der Gastgeber parierte Dobrichovsky ebenfalls stark und sicherte seinem Team damit den Punkt.
Derby voraus
Nach einer insgesamt intensiven, aber fairen Partie blieb es beim torlosen Unentschieden – für den VfB bereits das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor.
Nun richtet sich der Blick auf das kommende Wochenende: Am Samstag steht in der Weinau das Rückspiel gegen Lok Zittau an. Zum Stadtderby werden über 600 Zuschauer erwartet, darunter rund 300 Gästefans vom Kummersberg.
Freuen wir uns auf ein spannendes und faires Zittauer Stadtderby.
Auf geht’s Männer – zum Derbysieg! ⚽
Gez.: K. Dutschke


