Gut 3 Wochen ist es erst her, dass der VfB Zittau im „Stadtderby“ gegen den ESV Lok Zittau im heimischen Weinaustadion mit 4:1 gewann und sich selbst zur Nummer Eins der Stadt krönte. Medial schlug schon das Hinspiel Wellen, doch das Rückspiel wurde dank der Anwesenheit des Team Rabenfront über die Grenzen der Oberlausitz hinaus bekannt. Nachdem man im darauffolgenden Spiel den amtierenden Meister LSV Friedersdorf mit 6:0 von der Wuhlheide fegte und auch gegen die Lok aus Schleife ein Punkt eingetütet wurde, schnuppert der VfB nun nach höheren Gefildern. Wie zu hören ist, soll das Weinaustadion im Rahmen eines 5-Jahres-Plans ausgebaut werden. Dieser umfasst den Ausbau des Rundlaufs auf insgesamt 30.000 Zuschauerplätze mit rundum-Überdachung und großen LED-Anzeigetafeln, wie man sie sonst aus den großen Stadien der Profi-Vereine kennt.
Arndt Geißler, 2. Vorsitzender des VfB Zittau sagt dazu: „Die Gerüchte kann ich so bestätigen. Der VfB Zittau hat sich ein Ziel gesetzt. Für manche mag es vielleicht verrückt klingen, aber wir wollen durch den 5-Jahres-Plan ein attraktiver Standort für zukünftigen höherklassigen Fußball werden.“
Wann der Umbau beginnen soll, ist noch nicht klar. Ziel sei es, spätestens im Frühjahr 2028 zu starten, so Geißler.
Konstruktive Gespräche wurden bereits mit der Stadt Zittau sowie den zuständigen Planungs- und Denkmalbehörden geführt. So wird unter anderem die denkmalgeschützte Holztribüne in den Stadion-Neubau integriert sein. Auch über etwaige Nutzungsmöglichkeiten seitens der Stadt Zittau für Veranstaltungen wurden bereits erste vielversprechende Gespräche geführt.
Klar ist jedoch bereits, dass die HSG Turbine mit Baubeginn aus dem Weinaustadion ausziehen muss. Doch auch hierfür scheint der VfB bereits eine Lösung parat zu haben. „Die gute Zusammenarbeit mit der HSG möchten wir fortsetzen, weshalb im Rahmen des Neubaus auch eine Leichtathletik-Anlage im direkten Umfeld erbaut werden soll. Diese ist im Kostenplan bereits eingeplant.“ sagt Geißler.
Weitere Informationen zum Bauvorhaben erfolgen in naher Zukunft.


