Derbysieg im Weinau-Park-Stadion – VfB setzt Ausrufezeichen

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Derbysieg im Weinau-Park-Stadion – VfB setzt Ausrufezeichen

VfB ZittauESV Lok Zittau 4:1 (3:0)

Tore:
1:0 Filip Netusil (3.)
2:0 Robert Barannikov (5.)
3:0 Jakub Frankiewicz (28.)
3:1 Toni Hertrampf (47.)
4:1 Robert Barannikov (69.)

Schiedsrichter: Sandro Mollinger
Zuschauer: 682 (davon 227 Lok-Fans)
Gelbe Karten: Filip Netusil, Tobias Tresnak

Auswechslungen:
61. Minute: T. L. Lemberg für P. Maretschek
68. Minute: Jalloh für D. Thömmes
75. Minute: M. Albert für L. Kahlich
84. Minute: S. Asante-Boye für F. Papritz
87. Minute: M. Wolf für R. Barannikov

Aufstellung VfB Zittau:
Teuber – Thömmes, Zuiev, Netusil, Maretschek – Papritz, Tresnak, Kahlich, Vollrath – Barannikov, Frankiewicz


Die Nummer 1 in Zittau ist der VfB!

Was für ein Fußballtag in der Weinau! Fast 700 Zuschauer strömten ins Stadion, um das mit Spannung erwartete Stadtderby zu verfolgen. Die Rahmenbedingungen waren hervorragend – ein großer Dank gilt allen Helfern sowie Organisator „Lampi“ im Hintergrund. Auch Bürgermeister Thomas Zenker ließ sich das Derby nicht entgehen.

Die Gäste vom Kummersberg reisten mit viel Unterstützung an und wollten die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Doch der VfB setzte von Beginn an ein deutliches Zeichen.


Traumstart entscheidet die Partie früh

Kaum hatten die Zuschauer Platz genommen, fiel bereits der erste Treffer: Filip Netusil traf in der 3. Minute aus dem Gewühl heraus zur frühen Führung – sein erstes Tor im VfB-Trikot. Nur zwei Minuten später erhöhte Robert Barannikov mit einem sehenswerten Lupfer auf 2:0 (5.).

Der VfB dominierte die Anfangsphase nach Belieben, während von Lok offensiv kaum etwas zu sehen war. Die Mannschaft von Trainer Robert Simon agierte druckvoll, spielfreudig und ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen.

In der 28. Minute sorgte Jakub Frankiewicz mit einem platzierten Abschluss ins linke obere Eck für das 3:0 – gleichzeitig der Halbzeitstand. Weitere Chancen blieben bis zur Pause ungenutzt, doch bereits zu diesem Zeitpunkt war die Partie klar in VfB-Hand.


Kurze Unordnung – dann wieder klare Verhältnisse

Nach dem Seitenwechsel schaltete der VfB zunächst einen Gang zurück – und wurde prompt bestraft. Ein Fehler im Aufbauspiel ermöglichte Toni Hertrampf den Anschlusstreffer zum 3:1 (47.).

In der Folge versuchten die Gäste, das Spiel etwas offener zu gestalten, kamen jedoch nur selten gefährlich vor das Tor. Ein weiterer Treffer wurde ihnen wegen Abseits aberkannt.

Der VfB blieb dennoch jederzeit überlegen und stellte in der 69. Minute den alten Abstand wieder her: Robert Barannikov traf mit einem eher unscheinbaren, aber effektiven Abschluss zum 4:1.

In der Schlussphase kontrollierte der VfB das Spiel souverän. Die Gäste wirkten zunehmend kraftlos und konnten dem Tempo nichts mehr entgegensetzen. Die letzte Möglichkeit hatte Frankiewicz, der den Ball jedoch knapp am langen Pfosten vorbeisetzte (72.).


Derby-Sieg und starke Kulisse

Mit diesem überzeugenden 4:1-Erfolg sichert sich der VfB erneut die Vorherrschaft in Zittau und feierte den zweiten Derbysieg der Saison ausgelassen mit den eigenen Fans.

Ein Blick in den Nachwuchsbereich rundet das Wochenende ab: Die E-Jugend des VfB gewann ebenfalls ihr Derby auf dem Kummersberg mit 7:4 – ein rundum gelungenes VfB-Wochenende.


Ausblick

Für die erste Mannschaft geht es bereits am 22. März auswärts beim LSV Friedersdorf weiter. Dort konnte der VfB bereits in der vergangenen Saison mit 3:1 gewinnen – und auch diesmal sollen drei Punkte mit nach Hause genommen werden.

Die Unterstützung der Fans ist dem Team dabei sicher.

Gez. K. Dutschke