Am morgigen Samstag steht für den VfB das nächste Nord-Süd-Derby an: Es geht zum SV Lok Schleife. Rund 74 Kilometer trennen beide Vereine geografisch – ein Abstand, der sich auch in der aktuellen Tabelle der Landskron Oberlausitzliga widerspiegelt.
Während die Elf von Robert Simon mit 32 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz liegt und lediglich zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Weißwasser hat, rangiert Lok Schleife mit 19 Punkten auf Platz elf. Dennoch dürfte die Abstiegsangst bei den Gastgebern überschaubar sein. Nach aktuellem Stand müssten nur die Teams auf den Plätzen 13 (Holtendorf – vier Punkte) und 14 (Ostritz – drei Punkte) den Gang in die Kreisliga antreten. Auf diese „rote Zone“ haben die Schleifer ein komfortables Polster von 15 Punkten.
Für Gefahr in der Zittauer Defensive könnte vor allem Jonas Michlenz sorgen. Der Angreifer konnte in der laufenden Saison bereits elf Treffer erzielen. Zudem wissen nicht nur Statistiker: Spiele in Schleife sind selten Selbstläufer. In den vergangenen 15 Jahren konnten die Zittauer aus 21 Begegnungen lediglich zwölf Siege holen, dazu kommen drei Unentschieden. Zuletzt gab es einen knappen 3:2-Heimsieg für die Weinau-Kicker, während das letzte Gastspiel in Schleife mit einer 1:2-Niederlage endete.
Beim VfB ist die Motivation nach den jüngsten Erfolgen entsprechend hoch. Auf den überzeugenden 4:1-Derbysieg gegen Lok folgte am vergangenen Sonntag ein deutlicher 6:0-Erfolg gegen den amtierenden Meister aus Friedersdorf. Vor allem das Sturmduo Jakub Frankiewicz (13 Tore) und Robert Barannikov (11 Tore) befindet sich in bestechender Form und wird alles daran setzen, die Schleifer Defensive erneut unter Druck zu setzen – nicht zuletzt im Rennen um die Torjägerkanone.
Das Nachholspiel des 13. Spieltags wird um 13:30 Uhr angepfiffen. Als Schiedsrichter ist Maik Ruprecht vom SV Blau-Weiß Neschwitz im Einsatz.
Hinweis für Auswärtsfahrer: Der Bahnhof Schleife liegt nur etwa zehn Gehminuten vom Sportplatz entfernt. Zudem hält der RB von Zittau nach Cottbus direkt vor Ort.
In diesem Sinne: FORZA VFB!


